Die Schafgarbe

Auf meinem gestrigen Spaziergang habe ich jede Menge Schafgarbe gefunden – allesamt in wunderschönem Rosa und tiefem Pink. Angeblich sollen diese Blüten noch heilkräftiger als die weißen Verwandten sein.

Nachdem ich heuer noch nicht allzu viel Sirup hergestellt habe, kam natürlich so einiges davon in mein Sammelkörberl. Ich darf euch verraten – der fertige Sirup, aufgespritzt mit Soda oder Mineralwasser kann zu 100 Prozent mit einer sehr bekannten Kräuterlimonade mithalten 😊 und ist dabei auch noch gesund. Selbstverständlich kann man auch alkoholisches Prickelwasser zum Auffüllen verwenden. 😊

Ihr braucht etwa einen halben Liter Blüten. Ich habe – so gut es eben ging – alle Stengel weggeschnitten. Sie würden den Sirup nur bitter machen. Das Ganze füllt ihr mit einer Zuckerlösung auf (2 Liter Biozucker in 2 Liter kochendes Wasser rühren) und fügt 4 Esslöffel GVO-freie Zitronensäure dazu; 2 Tage zugedeckt stehen lassen, immer mal wieder umrühren, danach abseihen, in sterilisierte Flaschen füllen und fertig.

Natürlich konnte ich die restliche Pflanze nicht einfach in den Müll befördern – dafür ist die gesamte Heilpflanze viel zu schade. Ich habe die Blätter und ein paar Stengel zerteilt und mit 42%igem Alkohol aufgefüllt; 3 Wochen hell und warm stehen lassen, danach wiederum abseihen und die fertige Tinktur abfüllen.

Die Schafgarbe ist ein Tausendsassa und als starkes Frauenkraut bekannt. Sie gehört auf alle Fälle in alle Mittel bei Menstruationsbeschwerden. Zudem kann sie bei Magenschwäche, Bauchschmerzen und Durchfall helfen. Die Tinktur könnt ihr auch der selbst gemachten Gesichtskosmetik hinzufügen – zur Unterstützung bei unreiner Haut.

Selbstverständlich könnt ihr die Blüten und Blätter aber einfach trocknen und für den Tee verwenden.

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