Frühjahrskur mit heimischen Kräutern

Frühjahrsmüdigkeit? Das kennen vermutlich viele von uns. Das Gute ist – wir können so einiges dagegen tun. Und haben die helfenden Kräuter direkt vor unserer Haustür. Frühjahrsmüdigkeit ist etwas ganz Normales. Unser Körper muss den Stoffwechsel nach den Wintermonaten erst wieder einen Gang hochschalten und wir können ihm dabei helfen:

  • Bewegung an der frischen Luft – das muss natürlich nicht Leistungssport sein. Selbst Spaziergänge helfen unserem Körper.
  • Auch ein regelmäßiger Tagesablauf tut uns gut – ganz wichtig sind Entspannungsphasen! Kurz und prägnant: faulenzen hilft!
  • Kalt- und Warmwasseranwendungen in der Dusche: kurze Güsse über die Beine oder Arme reichen schon. Aber immer nur durchführen, wenn du dich warm fühlst.
  • Soweit als möglich: Verzicht auf schweres Essen, Nikotin, Alkohol und Kaffee
  • Unsere Kräuter:
    • Teekur mit ausscheidungsfördernden Kräutern: je 3 Wochen täglich 3 Tassen Löwenzahn, Brennnessel und Birkenblätter. Entweder jedes Kraut einzeln oder auch gemeinsam (bei den frischen Kräutern: 1 TL Kraut mit heißem Wasser übergießen und 4-5 Minuten zugedeckt ziehen lassen; noch zugedeckt abkühlen lassen, genießen). Wichtig! Ohne Zucker oder Honig; nicht bei Gallenkoliken oder Magengeschwür
    • Zusätzlich 2 Liter Flüssigkeit täglich: dünne Tees, Wasser oder Frischsäfte (von Bärlauch, Schafgarbe, Kartoffel, Artischocke; immer verdünnt im Verhältnis 1:5 mit Wasser, Apfelsaft oder Buttermilch; lediglich 1-2 EL Frischsaft zu Beginn, wöchentliche Steigerung um 1 EL bis maximal 6 EL)
    • Wildkräugergerichte:
      • Einfach Löwenzahn, Brennnessel, Giersch, Gänseblümchen, Spitzwegerich, etwas Gundelrebe, Taubnessel und/oder etwas Schafgarbe klein schneiden und in den Salat damit. Wenn du einige Kräuter nicht kennst – macht nix. Einfach die verwenden, die du kennst.
      • Du kannst die gleichen Kräuter auch zum Würzen von Suppen verwenden.
      • Oder du stellst Aufstriche oder Pestos mit Hilfe der Kräuter her. Momentan bietet sich der Bärlauch an.

(Literatur: Ursel Behring: Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde)

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