Holunder

Holler gehört definitiv zu meinen Lieblingspflanzen – und das schon seit meiner Kindheit, als meine Mama immer Holundersirup hergestellt hat.

Auch heuer war meine Ernte wieder reich. Ein Teil des Gesammelten wird für meine Kinder zu Sirup verarbeitet:-), ein Teil wird hydroliert (und später für Gesichtskosmetik verwendet) und der Rest wird getrocknet. Alles, was jetzt noch den Busch ziert, darf sich zu Hollerbeeren entwickeln oder nachreifen, um dann herausgebacken zu werden.

Meine beiden Rezepte möchte ich gerne mit euch teilen, falls ihr auf der Suche nach guten Rezepten seid.

Hollersirup:

2l Wasser, 3kg Zucker, 7dag Zitronensäure (wenn möglich GVO frei, was bedeutet, dass die Bakterien, die die Zitronensäure heutzutage herstellen, nicht gentechnisch verändert wurden), 2 Zitronen, 20 Hollerblüten

Wasser abkochen und noch heiß mit Zucker und Zitronensäure verrühren, bis sich alles aufgelöst hat; Hollerblüten und Zitronen hinzufügen. Alles zugedeckt, kühl, dunkel und für 24 Stunden ziehen lassen, abseihen und in sterilisierten Flaschen (20min ins 100Grad warme Rohr) abfüllen. Hält sich bei mir zumindest ein Jahr.

Gebackene Hollerblüten:

125g gesiebtes Mehl, 1/4l Milch oder Bier, 2 Eiweiß, 2 Eigelb, Prise Salz, 1EL Zucker, 2EL Öl

Alle Zutaten (mit Ausnahme von Eiweiß und Zucker) glatt mixen und einige Minuten quellen lassen; in der Zwischenzeit das Eiweiß mit Zucker steif schlagen und unter den Teig heben. Die sauberen, trockenen Hollerblüten (mit etwas Stiel zum Festhalten:-) mehrmals durch den Teig ziehen und in Butterschmalz herausbacken, mit Zimtzucker bestreuen und genießen.

Wer mehr über den Holler oder ein weiteres Rezept erfahren möchte, hier der Link zum Beitrag von vor zwei Jahren.

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