Meine Pflanze des Monats März: Bärlauch

Ab sofort möchte ich jeden Monat eine meiner Lieblingspflanzen vorstellen – diesen Monat: der heilkräftige Bärlauch. Ich setze ihn im Frühjahr vielseitig ein: ich verwende ihn frisch und geschnitten zu leckeren Spaghetti (einfach unter die Nudeln mengen, etwas würzen, fertig), mische ihn unter frischen Salat, oder mache Pesto, Suppe oder einen Brotaufstrich daraus. Um seine Inhaltsstoffe und seine Wirkung übers Jahr nutzen zu können, setze ich den Bärlauch sowohl in Öl, als auch in Essig an oder rühre mir Bärlauchbutter, die ich in kleinen Portionen einfriere. Was ich ebenfalls schon probiert hatte, ist Bärlauchwein und Bärlauchtinktur – kam aber nicht ganz zu so gut bei meiner Familie an. Nichtsdestotrotz können die Wirkstoffe des Bärlauchs auch in dieser Form „überwintern.“

Wer den Bärlauch nicht sicher von den ähnlichen, aber sehr giftigen Nachbarn Herbstzeitlose, Maiglöckchen oder Aronstab unterscheiden kann, sollte den Bärlauch lieber kaufen. Viele Lebensmittelgeschäfte bieten ihn bereits in guter Bioqualität an.

Abgesehen davon war Bärlauch 1992 die Heilpflanze des Jahres. Rein wissenschaftlich betrachtet, ist Bärlauch (allium ursinum) voll an schwefelaktiven Substanzen, Flavonoiden, Vitamin C, Eisen,.. Universitäten in Deutschland erforschten bzw. bewiesen seine Wirkungsweisen. Bärlauch kann die Darmsanierung unterstützen, die Zirkulation von Blut und Lymphe steigern und wirkt antibakteriell und keimhemmend.

Achtung! Bärlauch wirkt auch blutverdünnend. Herzpatienten, die Blutverdünner einnehmen, sollten dies bedenken.