Pfefferminze

Liebe Pfefferminze – ab aus deinem Schattendasein und rein ins Rampenlicht 💕 Fast jeder kennt sie, zu wenige kennen ihre Macht. Finde ich zumindest 😊 

Die Pfefferminze ist eine meiner treuesten Begleiterinnen geworden und ich hege und pflege sie mit Liebe und Bedacht.

Mein „kleiner“ Sohn Janne und ich werden immer wieder von bösen Kopfschmerz- und manchmal auch Migräneattacken gequält. Da ist es Gold wert, ätherisches Pfefferminzöl zu Hause zu haben. Ich habe uns einen kleinen Roll-On (mit 10ml Fassungsvermögen) gekauft, das Glas mit haltbarem Jojobaöl aufgefüllt und mit je einem Tropfen ätherischem Pfefferminzöl und Lavendelöl und 2 Tropfen ätherischem Orangenöl ergänzt. Sobald sich Kopfweh bemerkbar macht, das Öl auf Schläfen und Hand- und Fußflächen verteilen. Das ätherische Pfefferminzöl ist ein äußerst kräftiges Schmerzmittel. (Daher auch noch nicht für Säuglinge und Kleinkinder geeignet.)

Vor ein paar Tagen durfte dieses heilkräftige Öl eine weitere Wirkung zeigen. Mein Mann hatte sich ziemlich stark verbrannt. Die Verbrennung benetzten wir mit einer Mischung aus ätherischem Pfefferminzöl und Sanddornfruchtfleischöl – hilfreich und schmerzlindernd. Und tatsächlich heilend.

Aber auch das getrocknete Kraut brauche ich immer wieder. Ein köstlicher, kräftiger Pfefferminztee hilft unglaublich gut bei Übelkeit, Erbrechen und auch Magenkrämpfen. Dafür 1 TL getrocknetes Kraut mit kochendem Wasser übergießen und etwa 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen; etwa 3-4 Tassen täglich.

Wirklich heilkräftig ist nur die echte Pfefferminze. Die sollte man auch nicht für den Dauergebrauch einsetzen, da der Mentholgehalt sehr hoch ist und langfristig den Magen reizen könnte. Wie immer – die Dosis macht das Gift 😊

Wer trotzdem Pfefferminze genießen will, kann ja auf eine der vielen, vielen Minzezüchtungen zurückgreifen – wie zum Beispiel Apfelminze. Oder – in alkoholischen Getränken – die Mojitominze.

 

 

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