Pubertät

Ich bin Mama von zwei, fast schon drei pubertierenden Kindern. Und da macht man sich so seine Gedanken. Ich bin stolz. Stolz, eine Mama von Kindern zu sein, die sich an der Schwelle zum Erwachsensein befinden. Und ich freue mich, dass meine Kinder flügge werden und ich sie dabei begleiten darf. Ich sehe die Pubertät als etwas wahnsinnig Großartiges und Schönes – unsere Kinder (oder Enkelkinder) werden zu Frauen und Männer. Klar – die Zeit ist nicht immer ganz leicht. Am schwierigsten aber wohl für unsere Kinder.

Kommt eine Frau in die Wechseljahre, so gibt es zahlreiche Mittelchen, die durch diese Zeit begleiten. Egal ob schulmedizinische oder aus Heilkräutern. Gleichzeitig haben wir schon viele Jahre an Erfahrungen und Erlebten hinter uns, was uns diese Zeit vielleicht ein klein wenig erleichtert. Unsere Kinder machen den gleichen „Hormonwahnsinn“ durch – nur halt in die andere Richtung. Und dennoch gibt es so wenig Unterstützung für sie. Das zumindest ist mein Eindruck. Daher habe ich mich auf die Suche gemacht und unter anderem mit Gabriela Nedoma über eine pflanzliche Unterstützung für Jugendliche gesprochen.

Zuallererst: Kinder, die gerne in der Natur sind, die Interesse an Kräutern und Blumen haben, haben oft das richtige Gespür für Pflanzen, die ihnen gut tun. Wir dürfen auf die innere Weisheit der Kinder vertrauen und sie bei der Wahl der Pflanzen unterstützen.

Ansonsten können folgende Pflanzen die Kinder während der Pubertät unterstützen (z.B. in Form von Tees oder Auszügen)

  • Walderdbeerblätter geben Kraft und ergänzen jeden Tee sinn- und geschmackvoll.
  • Gänseblümchen sollten prinzipiell in keinem Kindertee fehlen. Das Gänseblümchen wird auch „Kinderarnika“ genannt. Die Pflänzchen tun zudem der Haut der Pubertierenden innerlich wie äußerlich gut und sollen unseren Kindern Trost in schwereren Tagen spenden.
  • Rose: nicht nur die Blüten, sondern auch die Blätter können genutzt werden. Einerseits verwendet man die Rose speziell bei Überhitzung, gleichzeitig wirkt sie stimmungsaufhellend, entspannend und harmonisierend.
  • Die wunderschöne und duftende Lindenblüte: leicht beruhigend, erweichend und wärmend
  • Johanniskraut soll in jedem Alter stimmungsaufhellend und angstlösend wirken. Um nochmals auf die Arnika zurückzukommen, Hildegard von Bingen nannte das Johanniskraut „Arnika für die Nerven“.
  • Melissen schmecken nicht nur gut, sie sind auch nervenberuhigend, stresslösend, gut bei Gefühlsschwankungen und unruhigen Nächten.
  • Lavendel beruhigt bei Reizbarkeit, Stress und Nervosität, ohne jedoch müde zu machen. Der echte Lavendel gibt ein Gefühl der Geborgenheit und der Wärme.
  • Pfefferminze hilft Kindern, wenn sie sich nur schwer konzentrieren können.
  • Speziell für Mädels: Frauenmantel – DAS typische Frauenkraut schlechthin, Schafgarbe und Taubnessel, vor allem auch beim Übergang zur Frau.

Wenn die Kinder keinen Tee leiden können, aber gerne naschen, könnt ihr ihnen auch Energiekugeln herstellen: Haferflocken, Mandeln (oder andere Nüsse), etwas Fruchtsaft, Honig und die pulverisierten Kräuter im Mixer zerkleinern, zu kleinen Bällchen formen und genießen. Auch hier gilt: wenn eure Kinder bei der Herstellung gerne mithelfen, lasst sie einfach von den oben genannten Kräutern diejenigen auswählen, auf die sie Lust haben.

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