Suppenwürze – einfach und selbst gemacht

Heute habe ich ein leckeres Rezept für alle die Natürliches mögen. Die Basis dafür habe ich von Dr. Karin Buchart, einer tollen Kräuterhexe. Ich habe es für mich abgewandelt. Selbstverständlich steht es jedem frei, Zutaten oder Mengen nach eigenem Belieben zu verändern.

Die Suppenwürze kann für Suppen, Saucen, Eintöpfe oder auch Aufstriche verwendet werden. Sie enthält keine Farbstoffe, Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker. Die Konservierung erfolgt durch eine uralte Methode – Salz! Bei meinem Rezept habe ich 29% Salz verwendet. So kann ich das ganze kühl, trocken und dunkel lagern. Reduziere ich den Salzgehalt auf 25%, so bewahre ich das Glas im Kühlschrank auf. Damit nichts schlecht wird, sollte nicht weniger Salz verwendet werden. Je nach Saison ergänze ich die Rezeptur durch frische Wildkräuter (z.B. Löwenzahn, Giersch oder Spitzwegerich). In meiner heutigen Zubereitung verwendete ich unter anderem Zwiebel, Knoblauch und Lauch. Alle drei Zutaten enthalten Senföle; sie wirken positiv auf den Magen-Darm-Trakt und bewiesenermaßen auf unsere Gefäße.

Nun aber zum Rezept:

155g Salz, 158g Karotte, 65g gelbe Karotte, 29g Zwiebel, 4g Knoblauch, 22g Lauch, 34g Champignon, 44g Sellerie, 26g Pastinake, 2g Petersilie, etwas Kresse, etwas Zitronensaft – die seltsamen Gewichtsangaben ergaben sich durch die Tatsache, dass ich zuerst alles geputzt und geschält, und dann erst abgewogen habe 😊

Nachdem alles vorbereitet war, gab ich das ganze in meinem elektrischen Zerkleinerer. Der erledigte den Rest für mich. Natürlich kann man alles auch mit der Hand klein hacken oder einen Fleischwolf verwenden.

Zum Schluss mischte ich das feine Gemüse mit dem abgewogenen Salz und etwas Zitronensaft, abfüllen (in ein möglichst dunkles Glas), fertig!

Wer bis dato gekaufte Suppenwürfel mit Geschmacksverstärker verwendet – die Zunge braucht ein klein wenig, um sich auf den natürlichen Geschmack umzustellen.

Teilt gerne eure Erfahrungen, Rezeptänderungen oder Geschmäcker mit mir.

In den nächsten Woche will ich das ganze noch einmal mit Trocknung und mit Kochen testen.

Suppenwuerze

 

 

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