Was für ein Glück mit dem Pech

Vor ein paar Tagen habe ich gemeinsam mit ein paar Kindern Pechsalbe hergestellt. Und ob ihr´s glaubt oder nicht – das Pech ist wirklich ein großes Glück 😊

Alleine das Sammeln des Fichtenharzes, das ich für die Pechsalbe verwende, ist Entspannung pur. Bei Sonnenschein wandere ich (normalerweise alleine) durch den Wald, genieße den Duft und die Ruhe und werde alle negativen Gefühle und Gedanken ganz automatisch los. Der Wald hat diese beruhigende Wirkung auf uns alle. Und nebenbei kann man gemütlich und dankbar ein paar Gramm Fichtenharz sammeln. Was man dazu braucht? Nicht viel! Ein kleines Messer oder ein Holzstäbchen, und ein Glas.

Die Pechsalbe, die man sich dann zu Hause mit Öl und Bienenwachs herstellen kann, hat ganz wunderbare Wirkungen. Sie ist ein starker Wundbalsam, auch dann, wenn sich die Wunde schon etwas entzündet hat. Sie kann aber auch als nächtliche Salbenauflage bei z.B. Gelenksentzündungen verwendet oder als wärmende Fusscreme angewendet werden.

Seit ich die Salbe selbst koche, habe ich schon mit einigen Menschen gesprochen und viele weitere, interessante, volkskundliche Anwendungen erfahren. Ein Mann berichtete mir, dass er die Pechsalbe sehr erfolgreich bei Hämorrhoiden angewendet hat, andere wieder verwenden sie gegen Pickel, bei Rückenschmerzen oder Bienenstichen.

Wichtig ist allerdings, die Verträglichkeit vorab zu testen: eine kleine Menge Pechsalbe auf den Unterarm auftragen, über Nacht einwirken lassen und auf Hautreaktionen überprüfen.

(Hier noch ein paar Eindrücke vom vergangenen Kinderkurs 😊 )

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