Meine Pflanze des Monats Dezember: Die Tanne

Na klar – die Tanne MUSS einfach meine Lieblingspflanze im Dezember sein. Ist sie doch auch unser Christbaum! Jahr für Jahr stehen viele Tannen in unseren Häusern und erfreuen geschmückt und beleuchtet unsere Herzen. Christbäume dürften schon erstmals im 16. Jahrhundert aufgestellt worden sein, um sich mit dem Immergrün der Bäume Gesundheit ins Haus zu holen.

Die Tanne gehört – wie auch z.B. die Fichte – zu den Kieferngewächsen. Die Unterscheidung zur Fichte ist eigentlich ganz einfach. Die Spitzen der Tannennadeln sind runder und haben an der Unterseite zwei helle Wachsstreifen. Die Tannenzapfen wachsen nach oben in die Höhe. Alle Zapfen, die ihr am Waldboden findet, sind in jedem Fall Fichtenzapfen, da bei der Tanne nur die Samen vom Baum fallen und die „leeren Zapfen“ einfach am Baum stehen bleiben. Außerdem ist die Krone des Tannenbaums rundlich.
Die frischen Tannentriebe könnt ihr für einen Tee verwenden. Dabei wird etwa 1TL Tannentriebe mit kaltem Wasser (etwa eine Tasse voll) angesetzt und aufgekocht. Aus den Tannenwipfeln könnt ihr zudem einen Hustensaft herstellen – dabei in einem Glas schichtweise Tannenwipfel und Zucker schichten und festdrücken (die letzte Schicht ist Zucker), das Glas gut verschließen und im dunklen Keller so lange lagern, bis der Zucker sich verflüssigt hat. Teelöffelweise (3-5 täglich) bei Husten einnehmen.
Tannenharz, wie auch Tannenzapfen oder -nadeln könnt ihr auch verräuchern. Der Duft reinigt die Luft und stärkt die Nerven. Außerdem wirkt er schleimlösend und antiseptisch.

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